RAPID EAR MOVEMENT

REIHE ELEKTRONISCHER MUSIK

INSTABIL – Musik mit Feedback

 

Das dritte Festival REM „rapid ear movement“ der projektgruppe neue musik Bremen (pgnm) präsentiert Musik, Film, Performance mit Schwingkreisen, Rückkopplungen und Eigenbluttransfusionen.

Stets gefürchtet, sind „Feedbacks“ zugleich nach wie vor hochproduktive Inspirationsquelle und Klanggeneratoren, die noch immer voller Überraschungen stecken. INSTABIL in sich kreisend, sich selber fütternd und oft nur begrenzt vorhersehbar, machen sie Aufführungen zu unwiederholbaren Ereignissen. REM/pgnm präsentiert an 3 Tagen eine Auswahl der großen internationalen Szene. Performative Vorträge reflektieren die musikalischen Verfahren und die aktuelle Bedeutung in sich kreisender Produktivität.

 

Freitag 4.10. 20 Uhr

 

Francisco Meirino

Frieder Butzmann

Film: Anti Clock

Gespräch Jack Bond

 

Samstag 5.10. 17 Uhr

 

Grau & Bangemann

Robin Hoffmann

Feedbackorchester

JVHasselt

Kinga Tóth

Secluded Bronte

Tim Tetzner

Puce Mary

 

Sonntag 6.10. 15:30 Uhr

 

Feedbackorchester

George Nicolas Wolff

GlinggGlingg

Thomas Ankersmit

Mara Genschel

Mixed Sound Personell

Junko

Marc Richter

 

 

Tonto – durchgängig von Freitag bis Sonntag

 

 

INSTABIL – Musik mit Feedback

 

  1. – 6.10.2019

Schwankhalle Bremen
Buntentorsteinweg 112/116
28201 Bremen

 

Eintritt
FR 12 Euro / 8 Euro ermäßigt  
SA + SO Tageskarte 15 Euro / 10 Euro   Abendkasse 12 Euro / 8 Euro
Festivalkarte 35 Euro / 25 Euro

 

Vorverkauf und Kartenreservierung rem@pgnm.de oder 0421 339 93 50

 

»instabil« im Rahmen der Konzertreihe REM – Rapid Ear Movement ist eine Veranstaltung der pgnm – projektgruppe neue musik, Bremen e.V. in Kooperation mit der Schwankhalle Bremen und der Städtischen Galerie Bremen

 

 

Mit Unterstützung von: Musikfonds, Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Senator für Kultur der Stadt Bremen, Karin und Uwe Hollweg Stiftung, Waldemar Koch Stiftung, Reidemeister und Ulrichs Stiftung zur Förderung von Kunst und Kultur, Wirtschaftsförderung Bremen

 

REM bei der langen Nacht der Musik Bremen am 1.6.2019

  • REM präsentiert Konzerte, morgen am 1.6. bei der langen Nacht der Musik in Bremen:
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  • 18:00 – 22:00 Uhr – REM-Zoo bei den Stadtmusikanten

  • Unter dem Titel »Die Katze im Sack« präsentierte REM, die Reihe Elektronischer Musik der projektgruppe neue musik Bremen e.V. (pgnm), zu ihrem 50. Konzert im Juli 2005 ein Überraschungspotpourri tierischer Musiken. Wolfs-Soubretten, 10.000 Hühnchen, Frosch-Kommandos und viele weitere kuriose und zuweilen unglaubhafte Tiergeräusche kamen zu Gehör. Im REM ZOO bei der Langen Nacht der Musik 2019 ist eine Auswahl davon zu hören. Immer wieder unterbrochen durch früheste Stücke der japanischen elektronischen Musik.

    18:00 – 22:00 Uhr – Sinusschwärme – Arkaden in der Innenstadt

    An verschiedenen Stellen der Innenstadt färbt sich die Umgebung mit ungreifbaren Tönen ein. Einzelne oder Schwärme von sich bewegenden einfachsten elektronischen Schwingungen (Sinustöne) erzeugen eine flirrende Landschaft. Ursprünglich stammen diese Musiken aus einer Performance des MusikAktionsEnsembles KLANK (Bremen). Gemeinsam mit mehr als 400 live spielenden Akteur*innen wurde 2010 die Innenstadt Waiblingens unter Musik gesetzt.

    19:45/ 22:00 Uhr – REM-BLO – Unser Lieben Frauen Kirche

    Das Bremer Lautsprecherorchester (BLO) besteht aus einer großen Vielzahl unterschiedlicher Lautsprecher, die ein Stück Musik von CD oder ein anderes Stereo-Signal in eine faszinierende Klanglandschaft verwandeln. Das Konzept entstand in Anlehnung an das legendäre Acousmonium, das François Bayle in den 70er Jahren erstmals in Paris präsentierte. Fliegende Wechsel, Raumdrehungen weit über die übliche Kino-Surround-Technik hinaus sind möglich und es entsteht so eine besondere räumliche Tiefe. Das BLO wurde von REM (Reihe Elektronischer Musik) in Zusammenarbeit mit den Bremer Entsorgungsbetrieben und den Berufsbildenden Schulen Rotenburg in den Jahren 2013 und 2015 gebaut.

    Denis Dufour (*1953): »De Imperio« (1998)
    James Tenney (1934-2006): »Dialog« (1963)
    Harold Schroeder: »Silent rituals« (1976)
    James Tenney (1934-2006): »Fabric for Ché« (1967)
    Denis Dufour (*1953): »Exil« (2003)

    Die LANGE NACHT DER MUSIK ist Aushängeschild und zentrales Projekt von klangpol – Netzwerk Neue Musik Nordwest. Mit mehr als 7000 Besuchern auf der Veranstaltung 2018 in Oldenburg trifft die LNDM auf ein großes Interesse aus der Bevölkerung und vermittelt gleichzeitig die Kunstmusik der Gegenwart in aller Breite. 2015 fand die LNDM zum ersten Mal ebenso erfolgreich in Bremen statt. Im Jahr 2019 gibt es sowohl in Oldenburg als auch in Bremen eine LANGE NACHT.

    Der Charakter mit Kurz-Konzerten, Performances, Angeboten von und für Kinder, akustischer wie elektronischer Musik, verbunden mit dem Flanieren und Erkunden von unbekannten Räumen entlang der Peterstraße in Oldenburg und in der Bremer Innenstadt sowie mit Raum für Gespräche bis hin zum kleinen Angebot für das leibliche Wohl trägt wesentlich zum Erfolg der LNDM bei. Das Programm kann hier herunter geladen werden

    Eintritt frei
    Infos: www.klangpol.de

Nächstes Konzert: The Sound of the Arctic Circle - Lasse Marhaug live

REM präsentiert LASSE MARHAUG im Rahmen der jazzahead 2019

 16.4.2019 – 20 Uhr – Schwankhalle Bremen

Zwei achtkanalige Stücke aus Bodø bei REM. In Death of the Noise Artist sucht der Musiker nach Parallelen zwischen den Klängen seiner Kindheit im hohen Norden Norwegens und seinen eigenen für harsche Klänge bekannten Kompositionen. The First Eight verarbeitet Stimmen und akkustische Instrumente, die Marhaug so lange bearbeitete, bis sie wieder nach der elektronischen Musik klangen, für die Marhaug bekannt ist. Eine Kooperation der pgnm, rem – rapid ear movement und Schwankhalle, mit freundlicher Unterstützung durch die Königlich Norwegische Botschaft.

Karten unter tickets@schwankhalle.de

Im April 2003 fand in der Weserburg der erste Abend unter dem Label REM – Rapid Ear Movement statt. Bis heute sind es über 100 Konzerte, die an unterschiedlichsten Orten vom Museum über den Dom bis zur Einkaufspassage stattfanden. REM ist die Konzertreihe der pgnm, die sich der medialen Musik verschrieben hat. Gespielt wird klassische Tonband-Musik aus den 1950er Jahren bis heute.

REM wurde als Kooperationsprojekt der pgnm und dem Museum Weserburg gegründet. Das Konzert mit der Nummer 0 fand im April 2003 statt. Mittlerweile konnten über 100 Konzerte veranstaltet werden. Seit 2013 findet REM in Form eines Festivals statt, das sich im Biennale-Rhythmus mit den pgnm-Festivals ablöst. Hinzu kommen Sonderveranstaltungen.

Viele Kooperationspartner aus Bremen, aber auch internationale Institutionen haben mit REM zusammen gearbeitet: Bremer Literaturkontor, Hochschule für Künste Bremen, Institut Français Bremen, Knieschussclub, Kino 46, Radio Bremen/ Nordwestradio (mit regelmäßigen Mitschnitten!), Bremer DomMusik oder der Spedition Bremen.